Workshops
„Nur der liebt den Seiltänzer und seinen Tanz, den es mitunter selbst in den Beinen zuckt, der sich zumindest im Traum in die Lüfte erhebt, zwischen Himmel und Erde Kopf und Kragen riskiert.“ - Ulla Hahn.
Ich lade Sie ein es auszuprobieren!
Meine Wochenend-Workshops richten sich u. a. an Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne Vorerfahrung, die einfach die Spannung kennen lernen möchten, die man erfährt wenn man versucht seinen Körper auf einem Hochseil und anderen Arrangements in der Schwebe zu halten und die Lust am Balancieren, Tanzen und Turnen haben, sowie selbst lernen möchten über ein Seil zu laufen. Angesprochen sind aber auch Interessierte, die dem Bild der Zirkusartisten, die in ihren akrobatischen Choreographien übers Seil tanzen, durch den Workshop näher kommen wollen. Vermittelt und erlebt wird die Freude am gemeinsamen trainieren von Kunststücken und die Erfolgserlebnisse bei freiwilligen kleinen Darbietungen am Schluss. Die Workshops sind meist auf ein Wochenende komprimierte Erlebniskurse zum Thema Seiltanz und Balance, mit jeweils höchstens 10 Teilnehmern, zu denen jeder kommen kann, der offen für eine neue Erfahrung ist oder an alte Balance –Erlebnisse anknüpfen möchte. Erforderlich sind Sportkleidung und Gymnastikschuhe mit möglichst glatter Sole oder dicke Socken!
Zum pädagogischen Hintergrund meiner Seiltanzworkshops:
Der Handlungssinn des Balancierens liegt in der Spannung zwischen dem „aus dem Gleichgewicht geraten“ und dem „das Gleichgewicht wiedergewinnen“. Das Bewegungserlebnis des „in der Schwebe bleiben“ wird umso intensiver, je mehr man an seine Grenzen geht und dann doch schafft den Körper wieder einzupendeln (Heide Karin Maraun). Ich verstehe meine bewegungspädagogische Tätigkeit bei einem Seiltanzworkshop vor allen darin, dass ich Bewegungssituationen, Absichten und Arrangements anbiete in denen nicht alle dasselbe, sondern jeder das für ihn bedeutsame erfährt. Indem ich sie begleite und auf die jeweiligen Entwicklungen des einzelnen Teilnehmers abgestimmt verändere. Durch den Umgang mit Sportgeräten werden diese zu Aktionsdingen. Wir lernen wie sie im dynamischen Wechselspiel mit dem Körper- ich reagieren. Es kommt weniger auf Aneignung bestimmter Bewegungsabläufe an, als auf das Gefühl was man entwickelt, wie das Gerät auf den Körper und bestimmte Druckverteilungen reagiert. Durch Zusammenarbeit der verschiedenen, beim Seiltanzen angesprochenen Sinne, erfolgt ein Lernprozess. Diese Lernprozesse gelingen immer dann besonders gut, wenn eine möglichst innige Beziehung zwischen dem Gerät und dem Körper besteht (Verschmelzung), daher tasten wir und langsam an das Gerät heran und beturnen es auch mal ganz anders. Besonders steht jedoch der Spaß an Bewegung und Balancieren im Vordergrund!


